Basel 1845
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Schweiz - Basel 1845

Katalog Michel 1b

Schweiz 1845, Kanton Basel: 2 1/2 Rp. (Rappen) geschnitten, sogenannte BASLER TAUBE, schwarz/mattgrünlichblau/rotkarmin = 2. Auflage, mit den Druckmerkmalen des Schwarzdruckes der Bogenposition 34 nach Hertsch (1995), sehr farbfrisch, allseits voll- bis überrandig geschnitten und sehr gut geprägt, mit sauber, gerade und fast wappenfrei aufgesetztem roten K2 „BASEL 6 NOV. 1849 NACH-MITTAG“ auf vollständigem Faltbrief an Carl Burckhardt Vischer im Ritterhof Basel, tadellos.

Insgesamt ein weit überdurchschnittlicher, ganz ursprünglicher und schöner Brief dieser beliebten Rarität.

Abgebildet auf Seite 209 der Monographie „Baslertaube“ von Werner Herold

SBK/Zumstein Nr. 8 = ca. CHF 63.000

Die Schweizer Kataloge SBK/Zumstein bewerten die Basler Taube mit folgender Notiz:
"Da die Klischees der Schwarzdruckplatte sehr eng nebeneinander liegen, füllt die rote, vielfach verschobene Markenfarbe meist an einer oder zwei Seiten den schmalen Zwischenrand zur Nebenmarke aus. Exemplare, die rundherum einen weissen Rand aufweisen, sind deshalb sehr selten und werden zu Liebhaberpreisen gehandelt, zu Preisen, die umso höher sind, je schärfer die Prägung und frischer die Farben erhalten sind (ca. 40%)"

EUR 62.500

Kaufinteresse / buying interest


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Von den bekannten Briefen der Basler Taube ist die Mehrzahl im Laufe der inzwischen über 160 Jahre seit der Verausgabung dieser ersten mehrfarbigen Briefmarke gereinigt oder sonstwie behandelt worden - die wenigsten sind ganz ursprünglich und weisen eine entsprechende Patina auf, die von Kennern hoch geschätzt wird.

Die Basler Taube zählt seit jeher zu den beliebtesten klassischen Briefmarken überhaupt und nimmt auch unter den Altschweiz-Raritäten wegen ihrer Attraktivität eine Sonderstellung ein.

Im Markt werden überdurchschnittliche Briefe der Basler Taube traditionell mit Liebhaberpreisen gehandelt - so wurden auf Auktionen der letzten Zeit immer wieder Zuschläge weit oberhalb des Katalogwertes erzielt, mehrfach wurden Preise bis 100.000 Schweizer Franken für Topbriefe gezahlt.